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Strategien für Straubing

Zukunfts- und Jahresprogramm - Straubings Weg in die Zukunft

Eröffnung des Zukunftsforums

Mit dem vom Stadtrat erstellten Zukunftsprogramm will sich die Stadt Straubing rechtzeitig wappnen, um auf zukünftige Herausforderungen, Risiken aber auch Chancen vorbereitet zu sein.

Es bündelt eine Vielzahl von beabsichtigten Wirkungen und strategischen Zielsetzungen in definierten Themenfeldern.
Diese sind:

  • Bildung, Hochschule und Wissenschaft
  • Verkehr, Energie und Umwelt
  • Leben und Wohnen
  • Wirtschaft
  • Verwaltung
  • Kultur, Sport und Tourismus

Die Erstellung eines Zukunftsprogramms ist ein intensiver Prozess, bei dem es gilt alle zukünftigen Herausforderungen für die Stadt möglichst umfassend und treffsicher einzuschätzen und die richtigen Strategien daraus abzuleiten. Erforderlich sind hierzu aufeinander abgestimmte Veranstaltungen, die von der Analyse der Ist-Situation bis hin zur Priorisierung der erarbeiteten Ergebnisse reicht.

Vergleichen Sie die Erstellung des Zukunftsprogramms am besten mit der Planung Ihrer nächsten Urlaubsreise. In den Themenfeldern „Badeurlaub, Kultur-, Sprach- oder Städtereise..." möchten Sie die Wirkungen „Erholung, sportliche Betätigung, Erlernen einer neuen Sprache etc." erreichen. Die strategische Zielsetzung dazu ist die Planung der Unterkunft - Hotel, Ferienwohnung oder Campingplatz - bzw. des Reisemittels - Flugzeug, Bahn oder Auto.
Dabei haben Sie einen Vorteil: Sie wissen, wo Ihre Reise beginnt.

 

Diagramm

Positionsbestimmung

Natürlich weiß jeder, wo Straubing geographisch liegt. Bei der Einschätzung der Stellung Straubings im Vergleich zu anderen Kommunen bzw. der Beurteilung der strategischen Basis für ein Zukunftsprogramm werden die Meinungen jedoch vielfältiger, weil subjektiver.

Es ist daher unbedingt erforderlich, die Ist-Situation bezüglich der strategischen Position zu Beginn des Prozesses zu ermitteln.
Ein geeignetes Mittel hierfür ist die SWOT-Analyse (Strengths (Stärken)- Weaknesses (Schwächen)- Opportunities (Chancen) - Threats (Risiken)).

In Straubing haben sich die Fraktionen des Stadtrats und die Führungsspitze der Stadtverwaltung bereits im Jahr 2010 mit dieser Frage beschäftigt. Dabei wurden neben den SWOT-Kriterien auch die Alleinstellungsmerkmale, dringend anzupackende Probleme aber auch „alte Zöpfe", die abgeschnitten werden sollten, diskutiert.

Die Positionsbestimmung ist dabei keine einmalige Angelegenheit. Sie ist auch das adäquate Mittel, um zu prüfen, inwieweit die Zielsetzungen bereits erreicht wurden. Geplant ist, dass während einer kommunalen Wahlperiode zwei Positionsbestimmungen durchgeführt werden. Die erste bestimmt den Status quo zu Beginn der neuen Amtszeit des Stadtrats und ist Basis für die Zielsetzungen der nächsten sechs Jahre. Die zweite erfolgt dann zur Mitte der Legislaturperiode um feststellen zu können, was bereits erreicht wurde und wo es noch nachzusteuern gilt.

Nachdem die strategische Position definiert ist, müssen möglichst alle Perspektiven des bürgerlichen Lebens und Handelns in die Überlegungen für ein Zukunftsprogramm einfließen. Um ein möglichst großes Themenportfolio zu sammeln, empfiehlt es sich hier, neben den Mitgliedern des Stadtrates weitere Ideengeber einzubeziehen.

In Straubing werden deshalb regelmäßig neben den Stadtratsmitgliedern und den Führungskräften der Stadtverwaltung, die Geschäftsführer der städtischen Beteiligungen sowie Interessenvertreter von Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Sport, Gesundheit usw. zu

Zukunftsforen

eingeladen. Diese Veranstaltungen mit ihren vielfältigen Diskussionsmöglichkeiten dienen als Nährboden für innovative Gedanken und daraus folgend zukunftsweisende Lösungen.

Natürlich können nicht alle Ideen sofort umgesetzt werden. Die verschiedensten Gründe sind hier ursächlich. Bei einem Teil der Ziele sind die erforderlichen Technologien noch nicht marktreif, was ein Indiz für die Zukunftsträchtigkeit der Ideen ist, bei einem anderen Teil ist die Stadt leider auf andere Entscheidungsträger angewiesen.

Das größte Hemmnis ist derzeit allerdings die städtische Finanzsituation. Dieser Engpass zwingt die Entscheidungsträger die strategischen Zielsetzungen zu priorisieren und damit das Notwendige vom Wünschenswerten zu trennen.

Auch die Zukunftsforen sollen in regelmäßigen Abständen, zeitlich den Positionsbestimmungen folgend, wiederholt werden. Beabsichtigt ist, den Teilnehmerkreis noch etwas auszuweiten, um noch mehr Anregungen zu bekommen und die überaus fruchtbaren Diskussionen auf breiterer Ebene fortzuführen. Dies war auch eine Anregung der Teilnehmer des ersten Forums.

Natürlich können nicht alle Ideen sofort umgesetzt werden. Die verschiedensten Gründe sind hier ursächlich. Bei einem Teil der Ziele sind die erforderlichen Technologien noch nicht marktreif, was ein Indiz für die Zukunftsträchtigkeit der Ideen ist, bei einem anderen Teil ist die Stadt leider auf andere Entscheidungsträger angewiesen.

Das größte Hemmnis ist derzeit allerdings die städtische Finanzsituation. Dieser Engpass, der sich ab dem Jahr 2014 voll bemerkbar machen wird, zwingt die Entscheidungsträger die strategischen Zielsetzungen zu priorisieren und damit das Notwendige vom Wünschenswerten zu trennen.

Hier ist allerdings der Hinweis wichtig, dass alle Anregungen zunächst im Programm bleiben, auch wenn sie durch die Priorisierung derzeit nicht umgesetzt werden.

Das Jahresprogramm ist dann die Umsetzung der strategischen Vorgaben des Zukunftsprogramms auf der operativen Ebene. Es werden durch die Verwaltung Jahresziele definiert und Maßnahmen ausgearbeitet, damit diese und damit auch die übergeordneten strategischen Zielsetzungen erreicht werden können.

Kommen wir zurück zu Ihrer Urlaubsreise. Wenn Sie ins Ausland reisen, wollen Sie sich möglicherweise auf die Sprache des Urlaubslandes vorbereiten (operative Zielsetzung) und besorgen sich ein Urlaubswörterbuch (Maßnahme zur Zielerreichung). Wenn Sie mit dem Auto fahren wollen, planen sie ihre Route und besorgen sich Ihre Mautplaketten.

Ziel-Darstellung

Wie werden nun die Strategien umgesetzt? Ziel ist, ein möglichst effektives und vor allem auch vollständiges Jahresprogramm zu entwickeln. In interdisziplinären Verwaltungs-Workshops werden die vorgegebenen Strategien diskutiert und möglichst „SMARTe" (spezifisch, messbar, akzeptiert, realistisch, terminiert) operative Zielsetzungen abgeleitet. Zudem werden konkrete Maßnahmen festgelegt, die im nächsten Haushaltsjahr zur Umsetzung der Ziele durchgeführt werden. Damit gemessen werden kann, inwieweit die Zielsetzungen erreicht wurden, werden zudem Indikatoren (Messkriterien) mit entsprechenden Planwerten definiert. 

Das gesamte Jahresprogramm wird dem Stadtrat zur Diskussion und Beschlussfassung vorgelegt.

Unterjährig sind die Budgetverantwortlichen verpflichtet, über den Sachstand zur Zielerreichung, die durchgeführten Maßnahmen und die Ist-Indikatorwerte quartalsweise zu berichten.

Um abschließend noch mal Ihre Urlaubsreise aufzugreifen, wäre dies dann vergleichbar mit der Präsentation Ihrer sicherlich wunderbaren Urlaubsfotos im Freundeskreis.