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Gott existiert. Ihr Name ist Petrunya.

Filmvorführung zum Internationalen Frauentag

„Sag ihnen, du bist 24!", rät die Mutter, als sie ihre Tochter wieder einmal zu einem Vorstellungsgespräch schickt. Doch Petrunya ist 32 und hat dazu noch eine Wissenschaft studiert, die in Mazedonien niemand braucht: Geschichte. So sitzt sie vor dem potenziellen Arbeitgeber, einem Fabrikbesitzer, der von oben herab auf ihr geblümtes Kleid schaut und sie zu dick und zu alt findet. Auf dem Heimweg - den Job hat sie natürlich nicht bekommen - springt Petrunya ins kalte Wasser.

Es ist Dreikönigstag, und wie jedes Jahr tauchen die jungen Männer der Stadt nach dem heiligen Kreuz, das der Priester in den eisigen Fluss wirft. Doch diesmal ist Petrunya die Schnellste und hält die Trophäe in die TV-Kameras. Die Hölle bricht los, und ihre vermeintliche Heldentat ist ein waschechter Skandal. Aber Petrunya hält das Kreuz fest. Sie hat es gewonnen und wird es nicht aufgeben.

Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit.

Dass der Film in die deutschen Kinos kommen konnte, ist ein Verdienst der hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst. Filmstart in Deutschland war am 14. November 2019. Die Schirmherrin, Ministerin Angela Dorn sagte bei der Filmpremiere:

„Mit dem Film „Gott existiert, ihr Name ist Petrunya" präsentiert uns die nordmazedonische Regisseurin Teona Mitevska einen großartigen, direkten, aufrüttelnden Film

Sie entlarvt die Frauenfeindlichkeit, die oft von patriarchalischen Normen in der Gesellschaft getragen wird. Zu sehen, wie eine junge Frau gegen die männliche Herrschaft in ihrem Dorf aufbegehrt, macht klar, dass viele Frauen noch immer weit entfernt sind von Gleichberechtigung und Fairness."

GOTT EXISTIERT, IHR NAME IST PETRUNYA feierte seine Weltpremiere im Wettbewerb der Berlinale 2019 und gewann dort den Preis der Ökumenischen Jury sowie den Gilde Filmpreis. Auf dem Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund/Köln 2019 wurde der Film mit dem Hauptpreis ausgezeichnet. Und weiter ausgezeichnet mit dem LUX FILMPREIS 2019 des Europäischen Parlaments.


Sonntag, 8. März 2020 um 17.30 Uhr
im Citydom
Altersfreigabe: 12 Jahre
Beginn: 17.30 Uhr
Im Anschluss daran (ca. 19.15 Uhr) eine kurze Nachlese (bis ca. 20.00 Uhr),
moderiert von Sonja Ettengruber, Straubinger Tagblatt.
Weitere Auskünfte: Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Straubing,
Hedi Werner, Tel.: 09421/944-70451, Email: Hedi.Werner@straubing.de 

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